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Besonders zur Osterzeit: Augen auf beim Eierkauf!
Soeben ist die neue Broschüre zum Thema Eierkauf erschienen! Im Rahmen des Programms „ÖkoKauf Wien" wurde unter Mitarbeit der Tierschutzombudsstelle Wien ein kompakter Folder erstellt, der über Eier-Kennzeichnung, Haltungsbedingungen der Legehennen und versteckte Eier in Nahrungsmitteln informiert.
Dabei kommt klar heraus, dass nur der Kauf von Bio- und Freilandeiern empfohlen werden kann, denn nur Freilandhühner haben ausreichend Bewegung und einen normalen Tag-Nacht-Rhythmus. Die Stadt Wien geht mit gutem Beispiel voran und kauft seit 2009 für die Verwendung in ihren Einrichtungen nur mehr Bio- und Freilandeier.
Allein zu Ostern werden in Österreich über eine Million Eier verzehrt, im Jahresdurchschnitt essen Herr bzw. Frau ÖsterreicherIn durchschnittlich 250 Eier. Nur die Hälfte davon wird als Schalenei gekauft, der Rest befindet sich in verarbeiteten Nahrungsmitteln wie Nudeln und Mehlspeisen.
Das Problem: Während die Kennzeichnung der Herkunft eines Eies auf der Schale vermerkt ist, muss die Produktionsweise verarbeiteter Eier nicht deklariert werden. So kann es durchaus vorkommen, dass unabsichtlich Käfigeier konsumiert werden, denn auch, wenn sie in Österreich nicht mehr produziert werden dürfen, so dürfen sie leider gehandelt werden. Käfigeier stammen meist aus den umliegenden Nachbarländern, wo sie in Massen produziert werden. Daher heißt es umso mehr: Augen auf beim Eierkauf und zur besseren Orientierung: Ei-Folder besorgen!
Zu bestellen ist die kostenlose Broschüre beim Foldertelefon der Wiener Umweltschutzabteilung, Tel: 01/4000-73420 oder per
Email uk m22.magwien.gv.at
Frohe Ostern wünscht
die Tierschutzombudsstelle Wien

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