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EU-Importverbot für Hunde- und Katzenfelle
Wien, Juni 2007

Ab 2009 wird in der Europäischen Union der Handel mit Hunde- und Katzenfellen verboten. Das EU-Parlament hat sich am 19. Juni 2007 für ein entsprechendes Verbot ausgesprochen. Die Parlamentarier erteilten damit einer von der EU-Kommission vorgeschlagenen Ausnahmeregelung eine klare Absage. Danach sollte die Einfuhr von Haustierfellen aus Asien weiter legal sein, wenn diese nicht von Pelzfarmen stammen.

Mit dem Importverbot wird in Zukunft verhindert, dass Katzen und Hunde unter meist grauenhaften Bedingungen gehalten und getötet werden, um ihr Fell zu verarbeiten und nach Europa zu exportieren. Der EU geht es mit dem Handelsverbot auch um den Schutz der KonsumentInnen: Untersuchungen haben gezeigt, dass immer wieder Katzen- und Hundefelle mit falscher Deklaration in den Verkauf gelangt sind.

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