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Achtung bei "Schutzarbeit": Hohe Belastung für Körper, Stresspegel und Psyche des Hundes

03.10.2019 | In Wien sind die Ausbildung von Hunden zu Schutzzwecken (Schutzhundeausbildung) sowie sonstige vergleichbare Ausbildungen von Hunden, die ein gegen den Menschen gerichtetes Angriffsverhalten beinhalten, verboten. Dieses Verbot gilt nicht für die Ausbildung von Diensthunden des Bundes.


Achtung: Schutzarbeit - im Rahmen des Hundesports als "Sportschutz" bezeichnet - geht mit hoher Belastung für Körper, Stresspegel und Psyche des Hundes einher und kann zu schwierig zu beherrschendem Verhalten führen!

Wenn schon Hunde-"Sport", dann bitte mit folgenden Zielen: Der Spaß und die Freude des Hundes sollen immer im Vordergrund stehen, denn diese sind für eine harmonische Mensch-Hund-Beziehung ungleich wichtiger als Urkunden und Pokale! Nachfolgend stellen wir einige Möglichkeiten vor:

Dogdancing

Beim Dogdancing wird der Hund zum Tanzpartner, indem man ihm beibringt, die verschiedensten Körperhaltungen, Sprünge und Schritte auf Signal auszuführen. Meist wird dabei durch freies Formen mittels Clicker gearbeitet, man kann aber auch einfach mit Hilfen und direkter Bestärkung zum Ziel kommen. Kann der Hund einige Übungen, dann wählt man sich die passende Musik und studiert so einen Tanz ein. Das Interessante am Dogdancing ist das Zusammenspiel zwischen Hund und Mensch. Durch die unbegrenzten Möglichkeiten an Übungen ist auch für jeden Hund etwas Passendes dabei. Alles, was Freude uns Spass macht, ist erlaubt!

Fährte

Bei der Fährtenarbeit verfolgt der Hund eine Spur im Freien, die von einem Fährtenleger/einer Fährtenlegerin, je nach Prüfungsstufe eine halbe Stunde oder länger davor, gelegt worden ist. Der Hund zeigt dabei die vom Fährtenleger/von der Fährtenlegerin verlorenen Gegenstände an. Diese Sportart ist, sofern sie in hundegerechter Weise betrieben wird, für jeden Hund geeignet!

Agility - Degility

Bei Agility hat das Mensch-Hund-Team einen Parcours mit verschiedenen Hindernissen wie Hürden, Reifen, Tunnel, Wippe, Slalom usw. in schnellem Tempo zu meistern. Das hohe Tempo und die damit verbundene Aufregung kann den Hund aber auch stressen.
Beim Degility absolviert man denselben Parcours, allerdings betont langsam und konzentriert. Degility ist besser geeignet für Hunde, die leicht überdrehen. Jedes gemeisterte Hindernis stärkt zudem das Selbstvertrauen des Hundes!

Grundkurse und Obedience

In Grundkursen werden Alltagsübungen wie „Sitz“, an lockerer Leine gehen, Herkommen, usw. geübt. Die Ausführung dieser Übungen kann in Obediencekursen vertieft werden (z. B. sehr nahes Vorsitzen beim Herankommen, enge Wendungen beim Fußgehen usw.) und es kommen Elemente der Geruchsidentifikation und des Apportierens dazu. Leider arbeiten immer noch viele Trainer*innen nach veralteten Methoden, achten Sie daher bei Ihrer Auswahl darauf, dass die Hunde nicht an der Leine zurückgezogen, geschimpft, zu Boden gedrückt oder für dominant erklärt werden.

Flyball

Beim Flyball starten vier bis sechs Hunde nebeneinander. Auf ein Kommando laufen sie parallel zueinander von ihren Menschen weg, über vier Hürden bis zu einer Ballmaschine. Dort müssen sie eine Taste drücken. Dann wird ein Ball herausgeschleudert, den sie fangen und wieder zum Start bringen sollen. Achtung: Nur geeignet für sehr verträgliche und stressresistente Hunde.

Frisbee

Dabei wird eine Frisbeescheibe für Hunde geworfen, die diese im Flug fangen sollen. Bewertet wird der „Trieb des Hundes“, d. h. Beutefangverhalten, Geschwindigkeit, Kondition, Sprungkraft und Kontrolle seiner Sprünge und Landungen und die damit verbundene Zusammenarbeit von Mensch und Hund. Unsachgemäßes Training birgt allerdings ein nicht zu unterschätzendes Verletzungsrisiko für die Tiere.

 

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