Leitbild & FAQ


Unser Leitbild

Wir handeln zum Schutz des Lebens und des Wohlbefindens der Tiere aus der besonderen Verantwortung des Menschen für das Tier als Mitgeschöpf. Wir stehen für einen ethisch motivierten und fachlich kompetenten Tierschutz in Wien, der sich vorrangig an den Bedürfnissen der Tiere orientiert. Durch unsere Öffentlichkeitsarbeit schaffen wir Bewusstsein für einen respektvollen Umgang mit Tieren, durch unsere Netzwerkarbeit leisten wir (auch internationalen) KnowHow-Transfer.

FAQ

Was heißt TOW?
Tierschutz
Ombudsstelle
Wien

Ich möchte gerne ein Tier aus dem Tierheim aufnehmen, wohin kann ich mich wenden?
Im 22. Gemeindebezirk gibt es das TierQuarTier. Hier warten Hunde, Katzen und Kleintiere auf einen guten Platz: www.tierquartier.at 

Was muss ich beachten, wenn ich mir ein Tier zulegen möchte?

  • lässt es die Wohnsituation zu (Vermieter, Wohnungsgröße, Lage, Etage,…)?
  • sind alle Familienmitglieder einverstanden?
  • ist jemand im Haushalt allergisch auf Tiere?
  • reichen die finanziellen Mittel (Anschaffung Tier und Grundausstattung, Futter- und Tierarztkosten, Versicherung, Abgaben, Kurse,…)?
  • reichen die Zeitressourcen (Versorgung, Pflege, Reinigung, Beschäftigung, Auslauf,…)?
  • wer sorgt sich während Urlaub, Krankheit, und sonstigen Abwesenheiten um das Tier?

Ich habe den Verdacht, dass jemand illegal Tiere vermehrt/züchtet und im Internet verkauft. Was kann ich tun?
Bitte sofort der MA60-Veterinärdienste und Tierschutz unter 01/4000 8060 oder post@ma60.wien.gv.at melden

Wer darf Tiere im Internet anbieten?
Nur gemeldete Züchter bzw. Händler (Meldung kann nur über zuständige Behörde erfolgen) 

Mein Nachbar schlägt seinen Hund, was kann ich tun?
Bitte sofort der MA60-Veterinärdienste und Tierschutz unter 01/4000 8060, post@ma60.wien.gv.at, oder der Polizei (133) melden.
Bitte Tatort und Tatzeitpunkt notieren / Gedächtnisprotokoll anfertigen.

Der Hund meiner Nachbarn bellt den ganzen Tag. Was kann ich tun?
Mit den Nachbarn darüber sprechen. Falls dies nicht zur Einsicht führt, bitte von der MA60-Veterinärdienste und Tierschutz unter 01/4000 8060, post@ma60.wien.gv.at, beraten lassen. 

Wo darf ich meinen Hund ohne Maulkorb und ohne Leine frei laufen lassen?
Dies ist in Wien nur in gekennzeichneten Hundezonen bzw. Hundefreilaufzonen gestattet (nicht möglich für: "bissige" Hunde oder "Listenhunde", die den verpflichteten Hundeführschein noch nicht abgelegt haben).

Wie muss eine Hundezone aussehen?
Sie muss umzäunt sein und nach innen schwingende, selbstschließende Türen aufweisen. Ebenfalls muss sie durch Tafeln als Hundezone gekennzeichnet sein.

Wie muss eine Hundeauslaufzone aussehen?
Es muss ersichtlich sein, wo die Freilauffläche beginnt und endet. Es muss kein Zaun vorhanden sein. Ebenfalls muss sie durch Tafeln als Hundeauslaufzone, Hundeauslaufplatz oder Hundefreilaufplatz gekennzeichnet sein.

Wenn mein Hund von einem anderen Hund gebissen wird, was kann ich tun?
Bitte mit dem anderen Hundehalter/der anderen Hundehalterin die Kontaktdaten austauschen und Hund(e) so schnell wie möglich versorgen (Tierarzt/Tierärztin). Suchen Sie das Gespräch mit dem anderen Hundehalter/der anderen Hundehalterin. Wenn nötig: Anzeige bei der nächsten Polizeistation.  

Die Katze in meiner Nachbarwohnung sitzt immer am offenen Fenster im 3.Stock, ist das erlaubt?
Nur, wenn das Fenster durch ein Netz oder Gitter gesichert ist und die Katze nicht abstürzen kann. Falls keine Schutzvorrichtungen montiert sind, bitte die genaue Adresse (Straße, Hausnummer, Stiege, Türnummer) notieren und diese Informationen an die MA60-Veterinärdienste und Tierschutz unter 01/4000 8060, post@ma60.wien.gv.at, melden.

Die Katze meiner Nachbarn streift immer durch meinen Garten, ist das erlaubt?
Ja.

Ich habe eine unkastrierte Katze, die auch hinaus darf, muss ich sie kastrieren lassen?
Ja, alle Katzen und auch Kater, die regelmäßig ins Freie dürfen und nicht als Zuchttier bei der Behörde gemeldet sind, müssen kastriert sein.

Dürfen Fische in einem runden Aquarium („Goldfischglas“) gehalten werden?
Nein, das ist verboten (für die Wahrnehmung und das Verhalten des Fisches schädlich).

Dürfen Vögel in runden Käfigen gehalten werden?
Nein, außer der Käfig hat einen Mindestdurchmesser von über zwei Meter.

Eines meiner Kaninchen ist verstorben, kann ich es zum Meerschweinchen meiner Schwester setzen? Nein, da Meerschweinchen und Kaninchen sich meist nicht verstehen. Bitte Kaninchen mit einem anderen Kaninchen (aus dem Tierheim) vergesellschaften. Bitte auf das Geschlecht der beiden Tiere achten. Bei unterschiedlichem Geschlecht sollte zumindest das männliche Tier kastriert werden. 

Wann dürfen Fiaker auf der Straße fahren?
Die Arbeitszeiten der Pferde wurden mit 11.00 – 22.00 Uhr festgesetzt.

Darf bei Fiaker-Pferden der Schweif angebunden werden?
Ja, aber nur während der Fahrt und nur so, dass das Tier dadurch nicht eingeschränkt wird. Am Standplatz muss der Schweif frei sein. 

An wen soll ich mich wenden, wenn es um Tauben geht?
Sind Tauben in Gefahr (z.B. im Abwehrnetz eingeschlossen), dann ist die MA 60, Helpline: 01-4000-8060 zuständig. Bei spezifischen Informationen zu Tauben bitte an die Tierschutzombudsstelle wenden.

Tauben brüten am Balkon, was soll ich machen?
Das Nest mit Eiern unbedingt entfernen (Plastiksack, dicht verknotet, Restmüll). Sind schon Jungtiere im Nest, ist abzuwarten bis sie ausfliegen (im Alter von 4 Wochen). Dann das Nest und alle eventuell neu gelegten Eier entfernen. Balkon zumindest wöchentlich kontrollieren (Achtung Urlaubszeit!). Eventuell vernetzen.

Ist Taubenfüttern verboten?
Ja. Nach dem Wiener Reinhaltegesetz ist die Verunreinigung des öffentlichen Bereichs (darunter fällt das Taubenfüttern) verboten.

Ist Vogelfüttern generell verboten?
Nein. Das Füttern von Singvögeln mit z.B. Futtersäulen oder Silos ist erlaubt.

Im öffentlichen Bereich werden Tauben gefüttert, wo kann ich das melden?
Bitte bei der MA 48, den Waste-Watchern, unter der Tel. 01-54648 melden.

Im privaten Bereich werden Tauben gefüttert. Wer ist für Beschwerden zuständig?
Die Besitzer des jeweiligen Grundstücks. In der Regel also der Hausbesitzer bzw. die jeweilige Hausverwaltung. Diese sind nach der Wiener Reinhalteverordnung verpflichtet, z.B. die Wohnhausanlage sauber zu halten. Sie können daher das Füttern der Tauben verbieten. So gilt z.B. in allen Gemeindebauten von Wiener Wohnen ein Taubenfütterungsverbot. 

Wenn Stadttauben nicht gefüttert werden, müssen sie dann verhungern?
Nein. Sie finden in der Stadt ein großes Nahrungsangebot ( u.a. weil 50% des Stadtgebietes Grünland sind).

Ist ein Fütterungsverbot nicht Tierquälerei?
Ganz im Gegenteil: das aktive Füttern führt dazu, dass der Taubenbestand vor allem im Hinblick auf die immer weniger werdenden Nistplätze (Altbausanierung, Dachbodenausbau) viel zu groß ist. Als Konsequenz drängen sich die Tauben an den verbleibenden Nistplätzen viel zu eng zusammen. Die Jungtiere in den Nestern leiden wegen der hohen Dichte unter starkem Parasitenbefall und unter Krankheiten. Viele von ihnen sterben. 

Sind Tauben Überträger von Krankheiten?
Tauben können zwar zahlreiche Krankheitserreger in sich tragen und vor allem über den Kot ausscheiden, zu einer Erkrankung des Menschen kommt es jedoch ausgesprochen selten. 

Wir haben viele Tauben im Innenhof, was kann man dagegen machen?
Füttern einstellen, Brutmöglichkeiten schließen (Stadttauben sind Felsenbrüter, nisten daher in Dachböden oder in Mauernischen, niemals in Bäumen), Schlafplätze verhindern z.B. durch Abschrägen von Simsen. Oft bleibt nur die Hilfe mit Vernetzung, Drähten oder Spikes. 

Sind Tauben Schädlinge?
Nein. Sie stellen keine Gesundheitsgefahr für den Menschen dar. Sie sind nur eine Belästigung, dürfen somit auch nicht z.B. im Rahmen von Abwehrmaßnahmen getötet werden.

 Wo kommen die vielen Tauben her?
Sie sind Nachfahren von verwilderten Haustauben. Und die Haustauben stammen wiederum von der im Mittelmeerraum lebenden Felsentaube ab. 

Wie viele Junge produziert ein Taubenpaar im Jahr?
Ein Taubenpaar brütet über das ganze Jahr verteilt bis zu sechsmal, wobei jeweils zwei Eier gelegt werden. Damit produziert es also 12 Junge pro Jahr. Aus den Eiern schlüpfen nach 18 Tagen die Küken, die bereits mit 4 Wochen flügge sind und das Nest verlassen. Mit einem halben Jahr sind sie geschlechtsreif und können sich ihrerseits fortpflanzen. 

Sind Tauben Allesfresser?
Nein. Sie sind Körnerfresser (Weizen, Gerste, Mais, getrocknete Erbsen, Wildkräutersamen,…), unter den harten Lebensbedingungen in der Stadt fressen sie aber auch vom Menschen weggeworfene Speisereste. Davon können sie zwar leben, werden aber krank und bekommen den typischen flüssigen Durchfallkot, der zur Verunreinigung von Fassaden und Sitzplätzen führt.

 

 

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