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Vorsicht vor "Lieferservice" für Hundebabies!


Petra aus der Landstraße muss „schweren Herzens“ ihren kleinen American Staffordshire-Welpen verkaufen. Im Sommer – da wohnte dieselbe Petra laut Inserat in Döbling – musste sie leider auch schon ihr „kleines Baby“ abgeben, diesmal eine Französische Bulldogge. Aktuell werden gleich ganze Würfe verschiedener Rassen im Internet angeboten: Kontaktaufnahme unter Petras Telefonnummer, Name allerdings geändert, abzuholen diesmal angeblich in Niederösterreich. Trotz verschärfter gesetzlicher Vorgaben finden sich noch immer unseriöse Tieranzeigen im Internet. Und es kommen neue Angebote hinzu: Auch die Online-Bestellung von Hunde-Welpen ist bereits möglich. Anlässlich des Welttages des Hundes am 10. Oktober geben die Tierschutzombudsstelle und der Österreichische Kynologenverband (ÖKV) Tipps, was man bei der Anschaffung eines Hundes beachten sollte.

Tatsächlich passiert es immer wieder, dass Menschen wie „Petra“ angeben, in Wien Welpen anzubieten. In diesem konkreten Fall wurde ein Kaufinteressent bei der Kontaktaufnahme nach Nickelsdorf bestellt, wohin „Petra“, die sich am Telefon übrigens als Mann herausstellte, angeblich verzogen sei. Dass die AnbieterInnen angeben, ihre vermeintliche Zuchtstätte im Grenzgebiet zu haben, ist ein beliebter Trick. Eine konkrete Adresse wird meist nicht genannt, stattdessen werden die potenziellen KäuferInnen oftmals über die Grenze gelotst, wo österreichische Gesetze nicht mehr greifen.

Ein weiterer trauriger „Trend“ im Internet-Tierhandel ist die Online-Bestellung von Welpen. Bei TOW und ÖKV gehen immer häufiger Meldungen über vermeintliche „Züchter“ aus dem angrenzenden Ausland ein, die den Wunsch-Welpen auf Bestellung nach Wien liefern. Seriöse ZüchterInnen würden das niemals tun! Im Gegenteil, diese würden darauf bestehen, die potenziellen HundehalterInnen im Vorfeld persönlich kennen zu lernen, viele Fragen stellen und eventuell sogar von einem Kauf abraten bzw. keinen Welpen aus der eigenen Zuchtstätte überantworten, wenn das Umfeld nicht passt. Ein „Lieferservice“ für Lebewesen ist ein absolutes No-Go.

Bei solch unseriösen Welpen-Angeboten gibt es keine Kontrolle über die Herkunft der Tiere. In vielen Fällen stammen diese aus sogenannten „Hinterhofzuchten“ in den östlichen Nachbarländern, in denen die Hündinnen als „Gebärmaschinen“ missbraucht werden. Die Welpen werden unter dramatischen Bedingungen transportiert und verkauft. Oftmals sind die Tiere bereits geschädigt – psychisch und physisch. Durch den Stress der Trennung und des Transports brechen Krankheiten meist erst nach der Übernahme durch die neuen HalterInnen aus, haben intensive tierärztliche Behandlungen zur Folge und können auch mit dem Tod der Welpen enden.

Wer sich einen Welpen zulegen möchte, sollte daher folgende Tipps beherzigen:

Grundsätzlich gilt: Hände weg von Welpen aus dem Internet! Seriös arbeitende ZüchterInnen bieten ihre Tiere nicht auf Online-Plattformen feil. Echte TierfreundInnen würden sich zudem niemals einen Hund aus dem Ausland „bestellen“ und nach Hause liefern lassen. 

 

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