Resümee 2018 – Danke an alle PartnerInnen

Der Jahreswechsel ist ein guter Anlass, unsere Arbeit der letzten 12 Monate zu reflektieren.

Das Team der Wiener Tierschutzombudsstelle sagt Danke!Das Team der Wiener Tierschutzombudsstelle sagt Danke!

Tagtäglich setzen wir uns im Rahmen unserer Parteistellung für die Rechte der Tiere ein – dabei reicht die Palette von der Auseinandersetzung mit Strafverfahren (Tierquälerei, Vernachlässigung von Tieren, etc) über die Mitwirkung bei Bewilligungsverfahren (Tier-Auftritte in Theater/Film/Zirkus, bei Veranstaltungen, etc) bis zur Involvierung bei der Errichtung von Hundefreilaufbereichen. Dabei gelang es bei den meisten Strafverfahren (soweit nicht ohnehin von der Behörde vorgesehen), den Ausspruch einer angemessenen Geldstrafe zu bewirken bzw. im Rahmen von Bewilligungsverfahren das Unterbleiben beeinträchtigender oder die Würde der Tiere verletzender Aktivitäten zu erreichen.

Zusätzlich wickeln wir verschiedene Projekte (z.B. Tierschutz-Bücherbox) und Programme (z.B. Wiener Hundeführschein) ab, die einem besseren Verständnis der Bedürfnisse der Tiere dienen sollen. Auch hier konnten wir Umfang und/oder Qualität verbessern.

Besonders erfreulich ist für uns, wenn unsere Initativen "Früchte" tragen: dazu gehört die Etablierung von Instrumenten, die dazu beitragen sollen, den rechtlichen Tierschutz auf einen Standard zu heben, der hohen ethischen Ansprüchen gerecht wird (Tier&Recht-Datenbank und juristische Fachzeitschrift „Tierschutz in Recht und Praxis“). Ein weiteres Highlight in diesem Zusammenhang war die Tier&Recht-Tagung 2018, die zu Jahresende in der Wiener Urania stattfand.

Auch haben wir 2018 die Initiative „Guter Geschmack – Gutes Gewissen“ (ein Kooperationsprojekt mit der Wiener Umweltschutzabteilung, das auf verbesserten Tier- und Umweltschutz in der Lebensmittelproduktion abzielt) erfolgreich fortgesetzt, sowie erstmalig ein Tierschutz-Stipendium vergeben. Wiener Tierschutzanliegen verstärkt nach Europa zu tragen, ist ein immer wichtiger werdender Schwerpunkt der Tierschutzombudsstelle, der die bisherigen Stellungnahmen zu Gesetzen und Verordnungen sowie die Initiierung neuer normativer Regelungen ergänzt.

Wir möchten allen PartnerInnen, die unsere Arbeit unterstützen, sowie allen, die mit uns formell und informell vernetzt sind, herzlich danken. Besonders bei komplexen Themenstellungen, wie dem illegalen Welpenhandel, können Erfolge nur durch enge Kooperation aller Zuständigen erreicht werden.

Auch wenn unsere Vorschläge, Anregungen und Positionen nicht immer auf uneingeschränkte Zustimmung stoßen (wie z.B. "Schluss mit der Qualzucht bei Mops & Co.!"), so sehen wir auch, dass sich unsere Anstrengungen lohnen. Wir hoffen, dass 2019 viele unserer Forderungen (Forderungskatalog an die Bundesregierung) aufgegriffen und umgesetzt werden!

Die Wiener Tierschutzombudsfrau und ihr Team

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