Augen auf beim Schweinefleischkauf!

Die Intensivtierhaltung der Schweine verursacht bei den Tieren Leid, Schmerzen und Stress. Um Verbesserungen für sie zu erreichen und Bewusstseinsbildung bei KonsumentInnen zu forcieren, haben sich die Wiener Tierschutzombudsstelle, die Vereine UNITED CREATURES, VIER PFOTEN und der Verband „pro tier“ zusammengeschlossen und die Initiative „Fair Ferkel - Bündnis für mehr Tierwohl in der Nutztierhaltung" ins Leben gerufen.

Ein neues Produkt der Initiative ist der Einkaufsführer “Augen auf beim Schweinefleisch-Kauf“ im Taschenformat. Er zeigt auf, was hinter Siegeln und Marken, die bessere Qualität, eine tolle Herkunft und gute Tierhaltung  versprechen, wirklich steckt. Handelt es sich nur um eine gute Werbestrategie oder haben die Tiere tatsächlich bessere Haltungsbedingungen?

Eine Tabelle gibt einen Überblick über die wichtigsten Kriterien einer tiergerechten Schweinehaltung, wie Verbot der Haltung im Kastenstand (körpergroße Käfige, die jegliche Bewegung und Interaktion der Zuchtsau mit den Ferkeln unterbinden), Verbot des Schwanzkupierens und Verzicht auf Betonvollspaltenböden. Auch die wichtigen Komponenten Auslauf und Platzangebot werden im nun vorliegenden Mini-Einkaufsführer berücksichtigt. So können KonsumentInnen erkennen, welche Tierschutzmaßnahmen bei einer Marke/einem Siegel erfüllt werden und welche nicht.

Der Einkaufsführer kann bei der Tierschutzombudsstelle Wien unter post@tow-wien.at bestellt werden.

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