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Rettung von Elefanten durch Elfenbeinverbot in China

© Philipp Böck
© Philipp Böck

Alle Elfenbeingeschäfte und –schnitzfabriken in China mussten 2017 schließen. Die chinesische Regierung hat ihren Plan umgesetzt, den Elfenbeinhandel vollständig zu verbieten. Eine Maßnahme, für die Arten- und TierschützerInnen lange gekämpft haben. Mit diesem Meilenstein übernimmt China eine führende Rolle bei der Rettung von Elefanten.

Aufgrund aktueller Marktanalysen lässt sich nun zeigen, dass die konsequente Umsetzung des Verbots von Verarbeitung und Handel von Elefantenstoßzähnen/-produkten zu einem Preisverfall für Elfenbein in ganz Asien geführt hat. Der fallende Preis verringert die spekulative Anziehungskraft von Elfenbein als Anlagegut und verringert den Anreiz für Wilderer, Elefanten zu töten.

Hintergrund

Das Washingtoner Artenschutzübereinkommen (engl. CITES) schützt bisher ca. 5.600 Tier- und 30.000 Pflanzenarten. Seit CITES 2008 den Verkauf von Elfenbein aus Afrika nach China und Japan erlaubt hat, haben illegaler Elfenbeinhandel und Wilderei in ganz Afrika drastisch zugenommen. Zehntausende Elefanten pro Jahr fallen seither der Wilderei zum Opfer. Legale Märkte sind immer wieder Einfallstore für illegales Elfenbein und heizen so die Wilderei an, da der Versuch legales Elfenbein (anhand von Alter und Herkunft) von illegalem zu unterscheiden kompliziert und zeitaufwendig ist.

Mit dem illegalen Handel geschützter Arten werden jedes Jahr Milliarden umgesetzt. So erzielt z.B. das Horn von Nashörnern in Asien höhere Preise als Gold. Was nur Wenige wissen: Die EU ist ein wichtiger Absatzmarkt für bedrohte Reptilien und andere lebende Wildtiere sowie viele Tierprodukte wie zum Beispiel Jagdtrophäen und Schlangenleder. Zudem ist sie Durchgangsstation im Handel mit Elfenbein und Nashorn. Gesetzeslücken in der EU schaffen einen grauen Markt, der den illegalen Handel ankurbelt.

Wer mehr dazu wissen möchte: Die deutsche Tier- und Artenschutzorganisation Pro Wildlife, die sich dafür einsetzt den Schutz von Wildtieren und ihrer Lebensräume zu verbessern, informiert laufend über aktuelle Entwicklungen zum Thema.

 

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