Home » "Guter Geschmack - Gutes Gewissen: Initiative für Tier- und Umweltschutz in der Lebensmittelproduktion"
Nächster Artikel 

"Guter Geschmack - Gutes Gewissen: Initiative für Tier- und Umweltschutz in der Lebensmittelproduktion"

02.02.2017 | Die Rahmenbedingungen des globalen Marktes für Lebensmittel und insbesondere Fleisch sind äußerst komplex, die rechtlichen Vorgaben werden immer umfangreicher. Die Handlungsspielräume jedes/r Einzelnen erscheinen auf den ersten Blick enger zu werden. Gleichzeitig gibt es eine wachsende Aufmerksamkeit für die Entwicklung der Beziehung Mensch-Umwelt-Tier und die ethischen Handlungsoptionen dazu.


Diskussion und Vernetzung zur Frage "Wie tiergerecht und ökologisch kann die Herstellung von Fleisch-, Milchprodukten und Eiern sein?"

Die gemeinsame Initiative für Tier- und Umweltschutz in der Lebensmittelproduktion der Wiener Umweltschutzabteilung (MA 22) und der Wiener Tierschutzombudsstelle setzt sich daher zum Ziel, die Auswirkungen unseres Lebensmittelkonsums auf Tier, Umwelt und Mensch aufzuzeigen und gemeinsame Lösungsvorschläge für einen fairen Umgang zu entwickeln. Die im Rahmen von Fachtagungen vorgestellten Good-Practice-Beispiele sollen illustrieren, wie Lebensmittelproduktion auch ohne Tierleid ablaufen kann.

Fachtagung 2016 "Aspekte des Tierwohls und Umweltschutzes in Gastronomie und Tourismus" (9.11., "Impact Hub Vienna")

Im Rahmen der Fachtagung stellten zahlreiche Organisationen, Initiativen und Unternehmen ihre konkreten positiven Beispiele rund um das Thema vor. Unter dem Titel "Gefördertes Tierleid" diskutierten am Vorabend im RadioKulturhaus Expert*innen über die Irrwege im Zusammenhang mit finanziellen Förderungen von Intensivtierhaltungen.

Fachtagung 2016 "Tierwohl durch Labels?" (18.8., Wiener Urania)

Konsument*innen und öffentliche Beschaffer*innen können beeinflussen, wie Tiere in der Landwirtschaft gehalten werden. Dafür müssen sie beim Einkauf erkennen, ob Fleisch aus tiergerechter Haltung stammt und welche Tierwohl-Maßnahmen ergriffen wurden.

Um herauszufinden, wie so eine „Fleischkennzeichnung mit Anspruch“ aussehen kann, wurden erfolgreiche Beispiele aus Deutschland und aktuelle Initiativen aus Österreich vorgestellt:

Fachtagung 2015 "Fairer Umgang mit Tieren in der Lebensmittelproduktion" (5.11., Parkhotel Schönbrunn)

Nach den Vorträgen der Expert*innen wurden vorbildliche Initiativen und Betriebe präsentiert, die zumindest einzelne Aspekte eines fairen Umgangs mit Tieren in der Lebensmittelproduktion bereits umgesetzt haben bzw. unterstützen:

 

Bleiben Sie up to date!

:
:


Folgende Artikel könnten Sie auch interessieren:

Martini: Gänse werden noch immer gestopft und gerupft72 Prozent der Martinigansl stammen aus Ländern mit niedrigen Tierschutzstandards. Das können Sie tun!Beitrag lesen...
Mehr Tierschutz beim städtischen LebensmitteleinkaufTierschutzombudsstelle: Stadt Wien hat beim tiergerechten Konsum schon einiges erreicht.Beitrag lesen...
Augen auf beim Geflügelfleischkauf!Beim Kauf von Geflügelfleisch ist Vorsicht geboten. Die Tierschutzombudsstelle Wien zeigt, wie viel Tierwohl hinter den bunten Siegeln und Logos steckt.Beitrag lesen...