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Mehr Tierschutz beim städtischen Lebensmitteleinkauf


Auch die öffentliche Hand hat die Möglichkeit, bei ihrem Einkauf auf Tierfreundlichkeit Rücksicht zu nehmen. Die Stadt Wien hat hier schon einiges erreicht: Im Rahmen des Programmes "ÖkoKauf Wien" wird der Einsatz von biologischen Lebensmitteln in öffentlichen Einrichtungen laufend gesteigert. So ist es bei der Essensversorgung in den städtischen Kindergärten gelungen, den Bio-Anteil  auf über 50 Prozent zu steigern! In den anderen Einrichtungen (Krankenhäusern, Schulen, SeniorInnenwohnhäusern) beträgt der Anteil um die 30 Prozent.

"ÖkoKauf Wien" befasst sich - unter Mitarbeit der Tierschutzombudsstelle Wien - in Form verschiedener Kriterienkataloge intensiv mit der Aufgabenstellung, Ernährung nachhaltiger zu gestalten. Das bringt Vorteile für Umwelt, Gesundheit und Tierwohl. Bisher wurden verbindliche Kriterienkataloge  zu den Themen Lebensmittel aus biologischer Landwirtschaft, Vermeidung künstlicher Transfettsäuren in Lebensmitteln, Hühnerfrischei und pasteurisiertes Ei aus Freilandhaltung sowie Vermeidung von gentechnisch veränderten Organismen erstellt. Weiters argumentiert das Programm in Form von Positionspapieren für den bewussten Kauf von ökologisch vertretbaren und zertifizierten Fischprodukten sowie für den reduzierten Einsatz von Nano-Produkten.

 

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