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Mäusegerste

02.10.2014 | Wie die Mäusegerste unseren Hunden zum Verhängnis werden kann

Seit einigen Jahren ist zu beobachten, dass sich die Mäusegerste in Wien immer stärker ausbreitet.

Dieses zu den Süßgräsern gehörende Getreide ist ganz nett anzusehen, kann aber unseren Heimtieren leider große Probleme bereiten.

Diese Gerstenart ist niederwüchsig, meist überragt sie die Höhe von 40 cm nicht. Sie besitzt lange Grannen. Genau diese sind es, die zu Problemen führen können. Diese Grannen haben feine Widerhaken. Wenn Hunde oder Katzen diese Pflanzen streifen, bleiben die Grannen in ihrem Fell hängen und können sich im Laufe der Zeit in die Haut bohren. Diese Pflanzenteile können Rötungen, Schwellungen bis hin zu schweren Entzündungen auslösen. In manchen Fällen müssen abgebrochene Grannen auch operativ entfernt werden.
Um unseren Tieren Probleme und vor allem Schmerzen zu ersparen, empfiehlt die Tierschutzombudsstelle Wien, nach jedem Spaziergang bzw. Freigang, das Fell, die Pfotenzwischenräume, die Ohren und die Augen besonders gut nach diesen Grannen und anderen Pflanzenteile abzusuchen und diese zu entfernen. Im Bedarfsfall muss dazu tierärztliche Hilfe in Anspruch genommen werden.

 

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