Home » „pawternity leave“ – Ein neues Tier braucht viel Zeit!
Nächster Artikel 

„pawternity leave“ – Ein neues Tier braucht viel Zeit!

11.05.2017 | Kürzlich erreichte uns folgende Nachricht: Das indische Verlagshaus Harper Collins hat nun einen bezahlten Urlaub für Mitarbeiter*innen eingeführt, die sich ein Haustier zugelegt haben.


Fünf zusätzliche Urlaubstage sollen für die frischen Haustiereltern zur Verfügung stehen. Das Ganze nennt sich „pawternity leave“.

Mit dieser Initiative des Haustierurlaubs will das Verlagshaus die Mitarbeiter*innen bei den Veränderungen unterstützen, die die Anschaffung eines Haustiers mit sich bringen. Ist das Tier dann erstmal angekommen, benötigt es nämlich auch viel Zeit und Geduld, sich an ein neues Zuhause zu gewöhnen. Gerade Jungtiere oder Tiere aus dem Tierheim brauchen dafür besonders viel Zuneigung und Aufmerksamkeit.

Diese durchaus verführerische Idee zeigt aber auch deutlich die Verantwortung, die hinter der Anschaffung eines Haustieres steht. Bevor man sich ein Haustier zulegt, sollte man sich informieren, wieviel Zeit und Ressourcen das neue Familienmitglied für ein tiergerechtes Zuhause benötigt. Auch muss bedacht werden, wie das Haustier während der Arbeitszeit versorgt wird.

Überstürzte Tierliebe und eine unüberlegte Anschaffung bergen nämlich die Gefahr, dass man mit den Haltungsanforderungen des Tieres im Alltag schnell überfordert ist. So haben weder Halter oder Halterin noch das neue Familienmitglied eine Freude am Zusammenleben. Die Folge kann auch sein, dass das Tier sein neues Zuhause, an das es sich vielleicht schon gewöhnt hat, auch bald wieder verlassen muss. Um solche unangenehmen Situationen zu vermeiden, ist es ratsam, sich die Anschaffung gut zu überlegen und im Voraus zu planen.

 

Bleiben Sie up to date!

:
:


Folgende Artikel könnten Sie auch interessieren:

Tierhospiz für HundeHospizarbeit bedeutet Engagement, Verantwortung und hohe Kosten.Beitrag lesen...
Mäusegerste - klingt niedlich, aber wo liegt der Haken?Wie die Mäusegerste unseren Hunden zum Verhängnis werden kann.Beitrag lesen...
Achtung bei "Schutzarbeit": Hohe Belastung für Körper, Stresspegel und Psyche des HundesAusbildung von Hunden zu Schutzzwecken (Schutzhundeausbildung) sowie sonstige vergleichbare Ausbildungen in Wien verboten!Beitrag lesen...