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Weihnachtszeit: Tiere sind keine lebenden Geschenke!

11.12.2018 | Die Tierschutzombudsstelle warnt davor, Kinder oder Freunde mit Hund, Katze oder Kleintier überraschen zu wollen. Die Freude an solchen "lebenden Geschenken" währt meist nur kurz. Bereits nach wenigen Tagen folgt die Ernüchterung - sobald nämlich klar wird, dass ein Tier nicht nur Freude, sondern auch viele Verpflichtungen und unerwartete Kosten mit sich bringt.


Lebewesen eignen sich nicht als Überraschungsgeschenk

Kinder, die sich ein Tier wünschen, denken dabei nur selten an die damit anfallenden Aufgaben wie Gassigehen, Füttern oder Käfigputzen. Eltern sollten daher bedenken, dass diese - mit der Zeit ungeliebt gewordenen - Verpflichtungen an ihnen hängen bleiben. Außerdem haften sie z.B. bei Hunden bis zum vollendeten 16. Lebensjahr des Kindes für die Einhaltung des Leinen- und/oder Maulkorbgebotes.

Überlegungen vor der Anschaffung

Vor der Anschaffung eines Heimtieres gibt es außerdem viele Punkte zu klären - unter anderem so zentrale Fragen wie: Sind genug Zeit, Platz und Geld für die Tierhaltung vorhanden? Wird das Tier von allen Familienmitgliedern akzeptiert? Wer kümmert sich im Urlaub um die Betreuung? Ist die Tierhaltung überhaupt durch die Hausverwaltung erlaubt? Besteht eine Tierallergie?

Sinnvolle Geschenke für Tierfreund*innen

Will man kleine oder große Tierfreund*innen beschenken, bietet sich zunächst ein Buch über die gewünschte Tierart an. Anhand des Buches kann sich die/der Beschenkte zunächst gründlich über die Ansprüche und Bedürfnisse des Wunschtieres informieren. Wer sich dann nach Abklärung aller Fragen und reiflicher Überlegung immer noch für die Anschaffung von Hund, Katze oder Kleintier entscheidet, sollte sich zunächst in einem Tierheim umsehen. Dort warten viele Tiere sehnlichst auf einen guten Platz!

Video: Tiere sind keine Geschenke

 

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