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Selber kochen? Hund und Katze schmeckt´s – aber Achtung vor Rezepten aus dem Internet!

© Martina Koppensteiner
© Martina Koppensteiner


Wenn man sich für das Selbstkochen für die eigenen Vierbeiner entschließt und sich eingehend mit der Zutatenzusammenstellung beschäftigt, ist dies sicher eine gute Wahl - da man das Futter ausgewogen, mineralstoff- und vitaminreich selbst zubereiten kann/soll. Die Vorbereitungszeiten lassen sich reduzieren, wenn man das Futter für mehrere Tage zubereitet und portionsweise einfriert.

Wir raten von Rezepten aus dem Internet ab und empfehlen eine genaue Rationsberechnung und eventuelle Erstellung eines Futterplanes für Ihren Vierbeiner bei einem/einer  ExpertIn (z.B. Fachtierarzt/ärztin für Ernährung wie die „Futterambulanz“ www.futterambulanz.at).

Auch die Umwelt freut sich: Selberkochen spart Verpackungsmaterial und Müll. Weiters besteht die Möglichkeit, selbst Zubereitetes – ob roh oder gekocht – mit Fertigfutter zu kombinieren. Günstig ist es auch, besonders bei Hunden, den pflanzlichen Anteil in der Ernährung zu erhöhen. Wer mit dem eigenen Essen etwas Geeignetes für das Tier mitkocht, spart zusätzlich Energie.

Aus Tierschutzsicht sollte man sich jedenfalls mit der Herkunft der tierischen Lebensmittel beschäftigen. Stammt das Fleisch aus Intensivtierhaltung, bedeutet das, dass die Haltung mit Schmerzen/Leiden für die Tiere (gilt v.a. für das im Tierfutterbereich gern verwendete Mastgeflügel-Fleisch) verbunden war.

Bezugsquellen für Bio-Frischfleisch finden sich in der Studie „Umweltfreundliche Hunde- und Katzennahrung sowie –streu“ von Mag. Clemens Purtscher (im Auftrag der WUA, April 2012).

 

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