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Der Igel

12.10.2020 | Die in unseren Breiten beheimateten Igel versuchen die letzten warmen Nächte damit zu verbringen sich noch etwas Gewicht anzufressen und ein geeignetes Quartier für die kalten Wintermonate zu finden. Nähere Informationen finden Sie hier!


Die Tage werden immer kürzer und kühler. Die Natur bereitet sich auf den Winter vor. Viele Tiere bringen Futterreserven in ihre Bauten ein bzw. fressen sich einen Winterspeck an.

Auch die in unseren Breiten beheimateten Igel versuchen die letzten warmen Nächte damit zu verbringen sich noch etwas Gewicht anzufressen und ein geeignetes Quartier für die kalten Wintermonate zu finden.

Was kann der Mensch tun, um die Igel in diesen Vorhaben zu unterstützen?

Grundsätzlich handelt es sich bei Igel um Wildtiere, die die Hilfe des Menschen nicht benötigen. In erster Linie helfen wir ihnen am besten, wenn wir unsere Gärten igelfreundlich gestalten.

Der igelfreundliche Garten:

Achtung:

Was machen, wenn Sie einen verletzten oder in Not geratenen Igel finden?

Igel gehören zu den Wildtieren, somit ist das Fangen und die Haltung nach dem Wiener Naturschutzgesetz, nicht gestattet. In Österreich gibt es zwei Arten, den Braunbrust- und den Weißbrustigel, wobei der Weißbrustigel als stark geschützte Art gilt.

Es gibt wenige Ausnahmen, wann es doch gestattet ist, sich des Igels anzunehmen.

Falls Sie einen Igel finden, der in eine dieser drei Kategorien hineinfällt, melden Sie dies bitte dem Wildtierservice Wien unter 01-4000-49090. Hier erhalten sie die nötige Unterstützung bzw. hilfreiche Tipps für das Aufpäppeln bzw. Überwintern.

Im Herbst sieht man des Öfteren Jungigel (so klein, dass diese auf der Handfläche bequem Platz hätten) auch tagsüber durch den Garten streifen um nach Nahrung zu suchen. 

Bei Fragen steht Ihnen die Tierschutzombudsstelle Wien gerne zur Verfügung.

 

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